Ausflug der naturwachtGruppe Dornbirn

Die Naturwachtgruppe Dornbirn hat einen Ausflug zur Alpe Wäldle in Ebnit gemacht. Dort wurden sie von den Wirtsleuten Julchen und Arnold Schwendinger kulinarisch verwöhnt. Für Unterhaltung sorgten Xaver und Ferdl mit ihren Handorgeln. Trotz Regenschauern ein sehr gelungener Ausflug.

 

Der ganze Bericht ist hier zum Download bereit gestellt. Vielen Dank wiederum an Gabriele Kraft für den Bericht!

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Ausflug der Naturwacht Dornbirn 2018.pdf
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Exkursion zum Wiegensee

Am 1. Juli und am 8. Juli fand wieder die Fortbildung am Wiegensee statt. Unter der fachkundigen Führung von Toni Schneider und Richard Neyer konnten die Teilnehmer*innen das Natura 2000 Gebiet Wiegensee kennen lernen. Dabei hatten sie auch das Glück blühende Pracht-Steinbreche zu sehen.

 

Den ganzen Bericht dazu könnt ihr euch hier herunterladen. Danke an Gabriele Kraft für den Bericht!

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Wiegensee 2018.pdf
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Der Naturwachttag 2018

Am 24. Juni fand am Mutterberg der Naturwachttag statt. Bei sehr schönem Wetter fanden sich 46 NaturwächterInnen ein und machten sich auf um den Muttersberg mit seinen pflanzlichen und bergsteigerischen Schönheiten zu erkunden. Eine Gruppe betätigte sich dabei als Bergsteiger und erklomm den Hohen Fraßen. Die anderen machten die gemütlichere Runde Richtung Tiefenseesattel.

 

Im Anschluss gab es für das leibliche Wohl ein kaltes Buffet mit musikalischer Untermalung von Xaver und Reinhard. 

 

Den ganzen Bericht mit schönen Fotos könnt ihr unten herunterladen. Danke an Gabriele Kraft für den Bericht und die Fotos!

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NW-Tag 2018.pdf
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Die Vielfalterwoche sucht noch teilnehmer

Von 15. bis 21. Juli findet zum vierten Mal die Vorarlberger Vielfalterwoche statt. Mit 14 freiwilligen Helferinnen und Helfern sind wir eine Woche in Vorarlbergs Natura 2000-Gebieten für den Erhalt und Schutz der Naturschönheiten unterwegs.

 

Dabei hast du die einmalige Gelegenheit, Vorarlbergs Europaschutzgebiete von einer ganz neuen Seite kennen zu lernen, in das Aufgabengebiet des angewandten Naturschutzes hineinzuschnuppern und eine erlebnisreiche Woche in einem bunt gemischten Team zu erleben.

 

Du hast Lust mitzumachen? Dann melde dich an! 

 


Die Naturwachtgruppe Dornbirn arbeitet bei der Flurreinigung mit

Die Ortsgruppe Dornbirn war mit 9 Mitgliedern bei der Müllsammel-Aktion im Gebiet Möckle-Mäander Dornbirner Ache bis zur Einmündung der Schwarzach unterwegs. Erfreulich gleich vorweg ist, dass es merklich weniger Müll in der Natur einzusammeln gibt als in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Abenteuerlich sind die Begehungen trotzdem nach wie vor. Gleich am Beginn unseres Weges fanden wir 4-5m neben dem Fahrweg ein Skelett. In den wunderschönen Mäandern der Ache wurde an einer steilen Kante Bauschutt inkl. Fließ- und Plastik-Wandverkleidung entsorgt, so was gibt es nach wie vor.

 

Der Biber hält auch an der Dornbirner Ache Einzug, frische Biss- und Schälspuren fanden sich direkt am Ufer des Bachbetts. Die Bilder wurden bereits an die Biberbeauftragte des Landes, Agnes Steininger weitergeleitet.

 

Die Säcke mit dem gesammelten Müll ließen wir am Straßenrand zurück, dort werden sie von den Mitarbeitern des Werkhofs eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Nach getaner Arbeit gab es einen gemütlichen Ausklang mit Wurst/Brot und Getränken im Innenhof des städtischen Werkhofs.

 

Bericht und Fotos von Gabriele Kraft

 

 

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Flurreinigung 2018 in Dornbirn.pdf
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Die Naturwacht fordert: Volle Parteistellung für die Naturschutzanwaltschaft

Zusammen mit dem Naturschutzbund, Alpenverein, Alpenschutzverein, BirdLife und den Naturfreunden fordert die Naturwacht die volle Parteistellung der Naturschutzanwaltschaft für alle Verfahren nach dem GNL und somit auch ein Beschwerderecht gegen Bescheide beim Landesverwaltungsgericht ohne Einschränkungen.

Begründung

Die Vorarlberger Natur- und Kulturlandschaft steht unter enormem Druck und für viele Tier- und Pflanzenarten wird der Lebensraum immer knapper. Viele dieser Landschaften sind durch den Erschließungsdruck und Nutzungsintensivierung stark gefährdet. Der sehr hohe Boden- und Flächenverbrauch durch großtechnische Infrastruktur stellt eine der größten Bedrohungen dieser natürlichen Lebensräume dar.

 

Daher ist der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaften eines der wichtigsten Ziele im Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes. Nur durch eine gezielte Raumordnungspolitik verbunden mit einer verbesserten Gesetzgebung über Naturschutz- und Landschaftsentwicklung kann langfristig gegen die Gefährdung dieser sensiblen Freiräume vorgegangen werden.

 

Leider ist die Sachlage in Vorarlberg so, dass die Stellung der Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg in Verfahren nach dem GNL viel zu schwach ausgestaltet ist, um hier tatsächlich eine wirksame „Anwaltschaft“ für den Natur- und Umweltschutz übernehmen zu können.

 

Die verfahrenstechnischen Rechte der Naturschutzanwaltschaft in Vorarlberg sind definitiv stark eingeschränkt. Bei naturschutzrechtlichen Verfahren hat die Naturschutzanwaltschaft nur das Mitwirkungsrecht und nicht die volle Parteistellung. Fast 90% der Einwände der Naturschutzanwaltschaft werden in Behördenverfahren zugunsten wirtschaftlicher Interessen zurückgedrängt. Die vielfach einseitige Gewichtung der verschiedenen öffentlichen Interessen konterkariert so einen umfassenden Naturschutz. Die Feststellungen der hohen wirtschaftlichen Interessen sind in vielen Bescheiden standardisierte Behauptungen, die durch keinerlei Beweismittel bzw. Beweisergebnisse belegt sind.

 

Die Initiative hat österreichweit alle Gesetze zum Thema Umweltanwaltschaft verglichen. Vorarlberg ist dabei fast das einzige Bundesland, bei dem die Umweltanwaltschaft keine volle Parteistellung hat – ihr Beschwerderecht beim Landesverwaltungsgericht ist auf wenige Sachverhalte beschränkt. Die Naturschutzorganisationen fordern daher eine Angleichung des Vorarlberger Gesetzes zumindest an das Niveau der anderen acht Bundesländer. 

Kontakt

 

Naturwacht Vorarlberg

Jahnstraße 13-15

6900 Bregenz

E-Mail: naturwacht.vlbg@gmail.com